Großer Kraftakt fürs Kinderhaus RP vom 23.10.2014

102171138„Wir sind richtig glücklich, dass der Förderverein sich derart stark eingebracht hat.
Wir können den Mitgliedern gar nicht genug danken“,
brachte es Udo Otten, Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde
Rheinberg, gestern beim Pressegespräch auf den Punkt.

 

 

Rund 19 000 Euro der insgesamt 31 000 Euro Projektkosten für die Umgestaltung der Außenspielflächen des Familienzentrums Kinderhaus, Fossastraße, hatte der Förderverein (FöFazKi) aufgebracht.

Mittlerweile sind Bagger und Lkw wieder abgerückt und haben das Außengelände den Kindern zum Spielen zurückgegeben (RP berichtete ausführlich). In den letzten zwei Wochen wurden alter Sand und Mutterboden abgefahren, rund 80 Tonnen frischer Sand wurde rund um die beiden neuen Holzspielgeräte angeschüttet.

Fast vier Jahre lang haben die Mitglieder des Fördervereins in enger Abstimmung mit der Einrichtung und der Kirchengemeinde als Trägerin immer wieder mit Firmen und Banken gesprochen. Daneben haben sie sich beispielsweise mit einem eigenen Stand beim Adventsmarkt eingebracht und Aktionen gestartet, um das Geld zusammenzubekommen. „Die Summe ist wirklich unglaublich. Ich habe erst gedacht, ich hätte mich verhört“, staunte Pfarrer Otten noch immer. Mindestens ebenso erstaunlich ist die Tatsache, dass sich die Aktiven des FöFazKi kaum eine Absage eingehandelt haben. „Bei vielen Firmen sind wir mit unserem Anliegen auf offene Ohren gestoßen“, freuten sich auch Yvonne Teutsch und Peter Stürmer vom Förderverein.

Zu den herausragenden Spendern gehören die Sozialstiftung der Sparkasse Rheinberg sowie die Volksbank Niederrhein. Aber auch ortsansässige Unternehmen wie Solvay, Tobias Dümmen Jungpflanzen und die Hausverwaltung & Immobilien Löttgen-Hoemann sowie zahlreiche Einzelspender haben maßgeblich zur Realisierung des Projekts beigetragen. Gerade in Zeiten, in der Kommunen ständig knapp bei Kasse seien, brauche man engagierte Menschen, so Otten.

Melanie Büttinghaus, stellvertretende Leiterin des Familienzentrums Kinderhaus, hat schon Pläne fürs nächste Frühjahr. „Wir wollen noch Fußballtore aufstellen, einen Sitzkreis für die Kinder einrichten und neuen Rasen einsäen“, erläuterte Büttinghaus, die noch anstehenden Maßnahmen. Hier wolle man in Zusammenarbeit mit den Eltern mit geringen Mitteln etwas Schönes schaffen.

Von Nicole Maibusch

 

 

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